Hootie & The Blowfish: “Imperfect Circle” (Album-Review)

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15 Jahre lang waren Hootie & The Blowfish von der Bildfläche verschwunden. Nun sind sie wieder zurück mit ihrem neuem Album Imperfect Circle.

Hootie & The Blowfish gelten als eine der erfolgreichsten Pop & Rockbands der 90er Jahre. Mit über 25 Millionen verkauften Platten sind sie in den USA allgegenwärtig nach wie vor allgegenwärtig. In Deutschland aber hat es bisher nicht zum großen Durchbruch gereicht. Auch wenn der Verkaufsschlager “Cracked Rear View” mit zahlreichen Awards nach wie vor unter den Top 10 der meist zertifizierten Alben der Musikgeschichte zählt. Seit 2005 hat das Quartett aus South Carolina nun schon keine neue Musik veröffentlicht, stattdessen widmete sich Frontmann Darius Rucker der Country-Musik und avancierte zu einem der erfolgreichsten modernen Country-Sänger.

Nun sind Hootie & The Blowfish wieder vereint und liefern nach 14 Jahren ihr neues Studioalbum “Imperfect Circle”, dass gar nicht so unvollkommen ist wie es der Titel eigentlich erahnen lässt. Denn der Longplayer entstand mit hochkarätiger Unterstützung: Lucie Silvas singt in Wildfire Love an der Seite von Darius Rucker, Sheryl Crow steuert zahlreiche Backing Vocals bei. Und unter den Songwriter-Credits finden sich Namen wie Superstar Ed Sheeran, Grammy-Gewinner Chris Stapleton und Country-Sänger Eric Paslay. Allgemein sind Hootie eher bekannt für geschliffenen Perfektionismus, statt unvollkommener Experimente.

Darius und seine Bandkollegen beginnen ihre neueste Platte mit den unaufgeregten, leichten Balladen New Years Eve und Miss California sowie das bereits erwähnte Duett mit Lucie Silvas, Wildfire Love. Erst mit Hold On nimmt die Scheibe etwas an Fahrt auf, besticht der Song mit einem souligen Funky-Groove. Es folgt Turn It Up, das dem Hörer einen fröhlichen Reggae-Sound bietet. Auch Not Tonight besingt die Freude am Leben, genau wie We Are One, in dem Rucker feststellt: “A child’s eyes don’t notice black and white.” Eine kleinere Überraschung gibt es dann eher zum Ende des Longplayers, wenn Hootie mit Rollin’ sogar in Southern Rock Gefilden graben.

Fans von Hootie & The Blowfish werden mit Imperfect Circle ihre Freude haben. Alle anderen bekommen ein federleichtes, glattes und unaufgeregtes Stück Musik.

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