Jackson Dean – Magnolia Sage

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11 musikalische Liebesbriefe, eine unwiderstehliche Stimme: Jackson Dean fühlt sich endlich wohl. Genauso wie seine Songs.

Bewertung: 4 von 5.

Album Nummer Drei des Mitte 20-jährigen Sängers aus Maryland, der stimmlich als der nächste Chris Stapleton gehandelt wird. Nach den rauen und stampfenden Vorgängern „Greenbroke“ und „On The Back Of My Dreams“ schlägt Jackson Dean hier wärmere Töne an, gibt seiner Stimme einen wohligen, souligen Touch. Klar, denn Jackson Dean selbst nennt „Magnolia Sage“ ein Album voller Liebesbriefe. 

Diese sanftere Seite zeigt sich besonders in Tracks wie dem entspannten „Something Easy“ oder dem sehnsüchtigen „Tennessee Moon“. Währenddessen zeigt „Over And Over“ Country-Soul in seiner reinsten Form. In all diesen Songs entfaltet sich Jackson Deans neue Emotionalität, ohne dass seine charakteristische Reibeisenstimme an Ausdruckskraft verliert. Mit dem groovigen „Hey Mississippi“ gibt es zudem eine Menge Southern Spirit.

Doch bei aller Romantik vergisst Jackson seine Outlaw-Wurzeln nicht. „Blacktop Blues“ und das treibende „Wildfire“ bringen die gewisse Portion Energie und Feuer ins Spiel. Der Rock-&-Roll-Geist in seinen Adern pulsiert eben trotzdem weiter. Insgesamt ist „Magnolia Sage“ ein beeindruckendes Reifezeugnis, das Jackson Dean endgültig als eine der vielseitigsten und packendsten Stimmen des modernen Nashville etabliert.

Jackson Dean hat seine Heimat gefunden. Draußen in den Bergen, bei Frau und Hund. „Magnolia Sage“ erzählt von der Schönheit des Lebens, dem zu Hause und ballt die Hände förmlich zu Herzen. Diese Leichtfüßigkeit steht ihm unheimlich gut.

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