Luke Bryan erinnert sich an seinen ersten Trip nach Nashville

Beitrag Teilen

Luke Bryan blickt mit gutem Gefühl auf seinen allerersten Trip nach Nashville zurück, auf dem er einiges erlebte.

Wie jeder Musiker, Songwriter und Performer tanzten auch Luke Bryan Sterne  vor den Augen als er nach Nashville kam. So wusste er ziemlich genau, dass er in der Music City die Musik zum Vollzeitjob machen wollte. Einer seiner allerersten Trips nach „Tune Town“ unternahm er gemeinsam mit seinem heutigen Gitarristen und Jugendfreund Michael Carter. Sie schlichen sich in die Grand Ole Opry, machten einen Bummel am Broadway (wo er jetzt seine eigene Bar hat) und lernten einen gemachten Country-Superstar kennen. 

„An einem der ersten Abende, die ich jemals in Nashville verbrachte, fuhren ich und mein derzeitiger Gitarrist und befreundeter Songwriter, Michael Carter, aus South Georgia her und liefen einfach herum”, erinnert sich Luke Bryan. „Wir haben uns die Grand Ole Opry angesehen, saßen in der ersten Reihe der Opry und schauten uns um. Wir haben uns tatsächlich irgendwie in eine private Tour eingeschlichen. Wir sahen einfach eine Schlange hereinspazieren und standen einfach in der Schlange und irgendwie schlichen wir uns hinter die Bühne des Opry. Und dann gingen wir raus und besuchten einige der berühmten Bars und Honkytonks am Broadway, schauten uns das Ryman an. Am zweiten Tag haben wir erfahren, dass sich Vince Gill in Franklin aufhielt und lernten Vince tatsächlich kennen. Es war ein toller erster Besuch in Nashville.

Eines seiner größten Wünsche und Ziele nach diesem ersten Besuch ist für Luke mittlerweile tausendmal wahr geworden: „Ich habe viele Erinnerungen daran, wie ich herumgefahren bin und die ganzen Country-Stars auf Werbetafeln gesehen habe, die für zahlreiche Alben und Songs werben. Ich weiß noch genau wie ich dachte: ‚Meine Güte, wenn ich nur eines Tages auf einem Billboard stehen könnte.’”

Nicht nur das hat er mittlerweile geschafft,  auch zahlreiche Auftritte in beliebten TV-Shows, 30 Nummer-1-Songs und ausverkaufte Stadiontourneen. Das und viele andere unerwartete Überraschungen machten Luke Bryan zu einem der besten und größten Stars der Country-Musik. 

Aktuell hat Luke mit seiner neuesten Single „But I Got A Beer In My Hand“ die Top 15 der Country-Charts erreicht und vor kurzem seine „Country On“ Tour quer durch die USA gestartet. Weiterhin ist er neben Katy Perry und Lionel Richie Teil der American Idol Jury (das amerikanische Pendant zu „Deutschland sucht den Superstar“). Luke Bryans bewegende Lebensgeschichte wurde auch in der sehenswerten Dokumentation „Dirt Road Diary“ beleuchtet. Die Serie ist kostenlos auf freevee verfügbar.

Am Meisten Gelesen

Anne West: Deutsche Country-Musik mit frecher Schnauze

Freche Schnauze und echte Gefühle direkt vom Ponyhof. Warum Anne West mit deutscher Country-Musik All-In geht.

Tucker Wetmore live in Hamburg: Nashville-Feelings pur in der Fabrik

Abriss an der Elbe: Tucker Wetmore und Carter Faith zeigten in Hamburg, warum sie der nächste große Fang sind.

Jack Wharff Band: Die Bluegrass Kings mit Punk-Spirit

Harte Saiten, wilder Geist: Die Jack Wharff Band definiert mit ihrem Trash Grass einen neuen Sound. Die jungen Country-Rebellen im exklusiven Interview.

Noah Kahan kommt für zwei Konzerte nach Deutschland

Der US-amerikanische Singer-Songwriter bestätigt Konzerte in Köln und München. Als...

Liam St. John und der Mut zur totalen Verletzlichkeit

Liam St. John im Interview. Über sein Album „Man Of The North“, Americana-Wurzeln und warum Verletzlichkeit seine größte Stärke ist.

Wie Patwah deutsche Country-Musik salonfähig macht

Patwah vermischt die Grenzen von Country, Rap und Deutsch-Pop. Warum genau das gerade steil geht.