Shaboozey und Leon Bridges machen für eine packende Country- und Soul Kollaboration gemeinsame Sache.
Nur eine Woche vor der Veröffentlichung seines mit Spannung erwarteten Konzeptalbums „The Outlaw Cherie Lee & Other Western Tales“ verkürzt Shaboozey die Wartezeit auf das neue Projekt. Mit „Burn It Down“ hat der US-Musiker am jetzt die dritte offizielle Vorabsingle ausgekoppelt und sich dafür mit Soul- und Americana-Star Leon Bridges prominente Verstärkung geholt.
Der Track fügt sich nahtlos in das düstere, filmische Wild-West-Narrativ des kommenden Albums ein. Musikalisch vereint „Burn It Down“ den nostalgischen Vibe klassischer Spaghetti-Western-Soundtracks mit Shaboozeys markantem Crossover aus Modern Country, Hip-Hop und Folk, während Leon Bridges mit seinen warmen Soul-Vocals eine emotionale Tiefe beisteuert.
Inhaltlich dreht sich das Stück um Schmerz, verzehrende Leidenschaft und unbedingte Loyalität – bis hin zur absoluten Zerstörung. Lyrics wie
„If you need me, I could burn it to the ground / I’ma take a match to this town…“
unterstreichen die düstere Rache-Dramaturgie, die sich wie ein roter Faden durch Shaboozys neues Werk zieht.
Erstmals vorgestellt wurde “Burn It Down” im Rahmen eines “Tiny Desk”-Auftritts im Juni. Der Titel folgt auf die Singles “Cowgirl” und “Born To Die” sowie auf den mit Diamant ausgezeichneten Welthit “A Bar Song (Tipsy)”.
“The Outlaw Cherie Lee & Other Western Tales”, das mit zahlreichen Features aus der Musik- und Filmbranche aufwartet (Kehlani, Jamie Foxx, Gunna, Teyana Taylor, Sam Elliott, Orville Peck), ist ein kühnes, filmisches Projekt, das weit über die Grenzen eines traditionellen Albums hinausgeht. Als erzählerisches Western-Epos konzipiert, präsentiert das Album ein vollständig ausgearbeitetes kreatives Universum. In diesem prallen Country, Americana, Hip-Hop und Pop aufeinander, um eine tragische, mythische Geschichte von Rache, Liebe und Verwandlung zu erzählen. Protagonistin ist Cherie Lee, die den Mord an ihrem Vater, einem Sheriff, durch die Bootcut Boys mitansehen muss.
Die Veröffentlichung des neuen Albums markiert einen entscheidenden Moment in Shaboozeys Karriere. In den letzten zwei Jahren hat er sich von einem schnell aufsteigenden Crossover-Act zu einer vollwertigen globalen Größe entwickelt und gewann für “Amen” (mit Jelly Roll) seinen ersten Grammy. Zuvor feierte er seinen Durchbruch mit dem Album “Where I’ve Been, Isn’t Where I’m Going” (2024). Die Hitsingle “A Bar Song (Tipsy)” war der zweite Song eines schwarzen Künstlers überhaupt, der sowohl die Billboard Hot 100 als auch die Country-Songs-Charts anführte. Nur Mariah Careys “All I Want for Christmas Is You” stand länger auf Platz 1 der US-Singlecharts als der deutsche Top-5-Radiohit des aus Virginia stammenden Musikers.


