Tyler Bryant & The Shakedown – Pressure (Album-Review)

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Tyler Bryant & The Shakedown liefern mit „Pressure“ ihr neues Studioalbum, dass während des Lockdowns entstand.

Ja, Nashville ist unbestritten die Hauptstadt der Country-Musik. Aber hier werden auch einige Rockstars geboren. Kings Of Leon stammen von hier, genauso wie die noch jungen Bands Goodbye June und Tyler Bryant & The Shakedown. Letztere sind gerngesehene Gäste der Großen Namen So sind sie in den letzten Jahren unter anderem mit AC/DC, Guns N‘Roses oder Aerosmith aufgetreten, waren aber auch als Support für die Country-Rocker von The Cadillac Three in Deutschland unterwegs. Der Moment als Schlagzeuger Caleb Crosby in Mitten der Menge (und direkt neben mir) völlig wild seine Drums zerstörte, bleibt dabei in bester Erinnerung.

„Pressure“ ist kein Country-Album, doch stehen die Blues-Rocker um Frontmann Tyler Bryant ihren Southern Rock Kollegen beachtlich nahe. Bryant lud Ehefrau Rebecca Lovell (Larkin Poe) sowie Charlie Starr von Blackberry Smoke als Gastsänger ein. Und Fans von Whiskey Myers, The Cadillac Three oder The Steel Woods werden sich von den 13 Songs begeistern können.

Mit dem Titeltrack „Pressure“ kracht es schon zu Beginn richtig, „Hitchhiker“ bekommt dann auch noch einen Refrain, der Ohrwurm-Gefahr schreit. Die aktuelle Single „Crazy Days“ wirft ein Blick auf das Leben vor Corona, als Live-Konzerte und große Parties mit Freunden noch zur Normalität gehörten. Das ganze, wie sollte es anders sein, bietet erneut einen Chorus mit Sing Along Faktor. In „Wildfire“ schwingt ein Hauch Southern Vibe mit, das Ende beschließt das unaufgeregte Blues-Stück „Coastin‘“.

Kurz gesagt: Anlage aufdrehen und Pommesgabel in die Luft. Denn Tyler Bryant & The Shakedown gehören zur Zukunft der neuen wilden Rockgeneration. 

Pressure ist seit dem 16. Oktober 2020 via Spinefarm Records erhältlich.

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