Tyler Sjöström meldet sich mit neuem Song „Ain‘t No Good“ zurück

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Tyler Sjöström ist zurück mit „Ain’t No Good“ – Ehrlich, Emotional und voller Selbstreflexion.

Tyler Sjöström (sprich Show-Strum) ist zurück – und das mit einem Song, der tief unter die Haut geht. Der Mann mit dem schwedischen Nachnamen gilt als einer der absoluten Fanlieblinge der deutschen Country-Community – neben Kyle Daniel, Kenny Foster und Austin Jenckes. Mit „Ain’t No Good“ veröffentlicht er nun seinen ersten neuen Track seit längerer Zeit – und der klingt genau nach dem, was wir von Tyler kennen und lieben: ehrlich, geerdet und emotional aufrichtig.

Nach Jahren der Stille, in denen Sjöström Kinder bekam, durch die Isolation der Pandemie ging und mit seiner Familie in die Blue Ridge Mountains zog, öffnet er mit „Ain’t No Good“ ein neues Kapitel. Der Song entstand aus einer Phase des Zweifelns und der Selbstreflexion – einer Zeit, in der Tyler Sjöström mit seinem eigenen Selbstwert rang.

„Ich finde mich oft in dieser Schleife aus negativem Selbstgespräch wieder – überzeugt davon, dass ich Liebe, Anerkennung oder selbst die kleinen Freuden des Lebens nicht verdiene“, erzählt er. „Wenn diese Stimme laut wird, versuche ich, sie mit Musik, Podcasts oder Fernsehen zu übertönen – alles, um die Stille zu vermeiden.“ Doch irgendwann bleibt nur das eigene Ich – und Gespräche mit seiner Frau, die, wie er sagt, „durch den Nebel schneidet und mich daran erinnert, was wahr ist“.

Tyler Sjöström: Vom Pfeifen zur Wahrheit

Genau diese Mischung aus Verletzlichkeit, Ehrlichkeit und Hoffnung zieht sich durch „Ain’t No Good“. Musikalisch beginnt der Song mit einem entspannten Pfeifen, bevor eine warme Akustikgitarre und feine E-Gitarren-Sounds den Ton angeben – ergänzt durch einen Hauch Banjo. Es ist ein Sound, der so sehr nach einem ruhigen Abend in den Blue Ridge Mountains: authentisch, roh und gleichzeitig tröstend.

Im Refrain singt Tyler:

Although I claim to open my book / I’m just ashamed as any old crook / If I give you my name don’t look under the hood / I’m honestly fake / I ain’t no good.

Ein Geständnis – aber auch eine Einladung, ehrlich zu sich selbst zu sein. Denn, so Tyler: „Wir sind nur dann unecht, wenn wir nicht wir selbst sind.“ „Ain’t No Good“ ist damit nicht nur ein Song, sondern auch ein leiser Reminder, dass wir alle gut sind – auch wenn wir das manchmal nicht sehen.

Nach dieser Rückkehr ist klar: Das Warten hat sich gelohnt – dabei ist „Ain’t No Good“ nur der Anfang. Weitere neue Songs sollen schon bald folgen. Und wer Tyler Sjöström live erleben möchte, sollte sich schon jetzt den 06. bis 08. März 2026 im Kalender markieren: Dann steht er beim C2C Festival in Berlin auf der Bühne. Tickets gibt es hier.

Über Tyler Sjöström

Tyler Sjöström stammt ursprünglich aus der Musikszene Chicagos und hat sich seit 2014 als markante Stimme im Americana- und Folk-Bereich etabliert. Bekannt für seine raue, ehrliche Stimme – von Fans oft als „bone-rattling“ beschrieben – schafft er es, bei jedem Auftritt eine besondere Verbindung zum Publikum aufzubauen.

Im Laufe seiner Karriere teilte er sich die Bühne mit Künstler*innen wie Tenille Townes, Judah & The Lion, Joseph, The Mighty Oaks und The Secret Sisters. Seine Songs liefen bereits bei großen Events wie Lollapalooza, Oprah’s Arena Tour, in Aflac- und Euro 2024-Spots sowie im französischen Radio und TV.

Tyler spielte auf Festivals wie SXSW (Austin, TX), C2C Fest (Berlin), Smiling Acres Fest (Michigan) und White Buffalo (Illinois). Heute lebt er mit seiner Frau, zwei Söhnen, Hund Mya und ein paar Hühnern in den Blue Ridge Mountains in Virginia – wo er wandert, fliegenfischt und natürlich neue Songs schreibt.

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