Jason Aldean – 9 (Album-Review)

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Er ist einer der Superstars der US-amerikanischen Musikszene, doch in Deutschland kennen ihn – außer eingefleischte Country-Fans – nur wenige. Das soll sich mit dem bereits neunten Studioalbum des ACM Entertainer of the Decade ändern. 

Jason Aldean hat im Laufe seiner Karriere über 18 Millionen Alben verkauft, spielt in seiner Heimat überwiegend in den größten Stadien und Arenen, seine Songs bereits über 15 Milliarden mal gestreamt. Er hat Trends gesetzt und Trends kommen und gehen gesehen. Der Mann aus Georgia weiß nicht nur was er kann, sondern hat auch seinen eigenen, unvergleichlichen Sound entwickelt. Und damit wie fast kein Anderer den modernen Country-Sound geprägt. 

Gerade deswegen ist Jason Aldean’s neues Album der perfekte Einstieg in die Welt der modernen Country-Musik. Denn der Entertainer fokussiert sich erneut auf seine Stärken, sprengt Genregrenzen und variiert verschiedene Stilmittel, ohne aber seine Wurzeln aus dem Auge zu verlieren. 

Schon mit dem Album-Opener geht Aldean in die Vollen, “Tattoos & Tequila” ist ein adrenalingeladener Stadion-Rocksong. Treibende E-Gitarren und wummernde Drums bestimmen den Takt. Und auch die folgenden Songs strotzen vor Adrenalin. Aldean schafft es mit verdammt cooler Attitüde Country-Rock für die breite Masse zu liefern. Dafür sorgen auch die Titel “Some Things You Don’t Forget” sowie “We Back”. Und wenn es dann doch mal ruhiger wird, wie etwa in “Got What I Got” bedient er sich gekonnt erfrischenden R&B Einflüssen. 

Der Nickelback des modernen Country liefert erneut starken Stadionrock. “9” wird nicht nur treue Fans gefallen, sondern bietet auch den perfekten Einstieg in den aktuellen Country-Sound aus Nashville.

9 erscheint am 22.11.2019 via BMG.

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