Neue Musik von Ausnahmekünstler Brent Cobb: „Ain’t A Road Too Long“

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Brent Cobb, der Mann, der die Hits für Luke Bryan und andere schrieb, bevor er sein ausgezeichnetes Solo-Debüt im vergangenen Jahr veröffentlichte, bringt jetzt mit „Ain’t A Road Too Long“ eine tolle, sowohl funky als auch rockige, Blues-Nummer.

Brent Cobb ist einer dieser Sänger, die man nicht sofort auf dem Schirm hat und man etwas braucht um ihre Musik zu lieben. Seine Musik bewegt sich irgendwo zwischen Americana, Blues und Country. Einer der im Moment so gehypten Neo-Traditionalisten aus den US-Südstaaten eben. Gerade dieser Sound ist es aber, der seine Musik so besonders macht und den gewissen Unterschied zu dem sonst so überproduzierten und glattgeschliffenen Nashville-Sound (Dustin Lynch lässt Grüßen). Diese Kunst gelingt dem Cousin von Produzent Dave Cobb (unter anderem verantwortlich für Sturgill Simpson oder Chris Stapleton) sowohl auf seinem im letzten Jahr veröffentlichten Debüt-Album „Shine On A Rainy Day“, während seinen grandiosen Live-Konzerten als auch mit dem nun veröffentlichten, ersten Vorgeschmack auf Album Nummer zwei.

„Es ist keine Straße zu lang. Alles was ich habe ist mein guter Name und die Familie, die im weit entfernten Zuhause auf mich wartet…“ singt Cobb im Chorus. Und damit spiegelt er sich herrlich selbstreflektiert wieder. Brent Cobb ist dauernd auf Tour, ob mit Chris Stapleton in den Staaten oder – wie vor einigen Monaten – in Europa. Hier zeigte er, welche gefühlsechte, kraftvolle Stimme der Mann mit dem warmen Bariton aus Georgia hat. Lediglich begleitet von seiner Acoustic-Gittare und der Elektrischen des vollbärtigen Bandmitglieds Mike Harris. Offen und ehrlich gab er während und nach dem leider nicht gut besuchten Gig in Hamburg zu, keine große Rampensau zu sein. „Ich bin eher introvertiert, mein Kumpel Drake White ist da ganz anders. Der ist auf der Bühne wie auf Drogen“, oder „Hätte ich den Miranda-Lambert-Song ‚Old Sh!t‘ lieber ‚Old Stuff‘ genannt. Dann wäre er sicher auch im Radio gelaufen.“, sind nur wenige Beispiele dafür.

Leere Veranstaltungsräume dürften für Brent Cobb aber schon bald auch hierzulande kein Thema mehr sein. Dafür sorgt er mit dem ersten Lied aus seinem zweiten Album, dass Anfang 2018 über Warner/Elektra Records veröffentlicht wird. Mit diesem Song, „Ain’t A Road Too Long“, gelingt Cobb eine astreine Hymne, die klar Mitsing-Potenzial hat und mit überraschenden Southern-Rock-Klängen auftrumpft. Dafür sorgt nicht nur Brent Cobb selbst, sondern auch der vollbärtige Mann mit der Elektrischen – Mike Harris.

„Keine Last ist zu schwer um sie zu tragen“, so singt Brent Cobb. Und er hat Recht. Als Ausnahmemusiker hat er sich bereits bewährt. Und das ist es, was zählt…

Noch mehr Brent Cobb in unserer Spotify-Playlist „True Country – The New Traditionals“:

 

 

 

Last modified: 13. September 2017