Review: Cody Johnson „Ain’t Nothing to It“ – Abwechslungsreich texanisch

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Nach seinem äußerst erfolgreichen Album Gotta Be Me erscheint nun der nächste Longplayer von Cody Johnson.Ain’t Nothing to It umfasst 13 Songs plus zwei Live Bonus Tracks. Der Texaner setzt seine immer steiler steigende Karriere beeindruckend weiter. Der Sound des Albums ist wie nicht anders zu erwarten typisch texanisch gehalten, doch setzt Johnson mit Elementen aus Southern Rock und Bluegrass immer wieder Highlights und macht es zu einem kurzweiligen Album.

Seit seinem letzten Album vergingen knapp zweieinhalb Jahre und in dieser Zeit tat sich einiges für den ehemaligen Bullrider. Einen richtigen Meilenstein erreichte der bodenständige Sänger, als er als erster Independent Künstler überhaupt beim weltweit größten Rodeo-Event in Houston im ausverkauften NRG Stadium spielte. Deshalb war es kein Wunder, dass er damit endgültig die Aufmerksamkeit der Major Labels auf sich zog. Warner Music Nashville kam der Konkurrenz zuvor und nahm den Texaner unter Vertrag.

Als es zum Songwriting für das neue Album kam, ließ die erste Riege nicht lange auf sich warten. Chris Stapleton, Dan Couch oder auch John Osborne meldeten sich, um für Johnson Songs zu schreiben. Man merkt diese Qualität in jedem einzelnen Song. Die Titel bleiben einprägsam im Gedächtnis, was einigen Künstlern aus Nashville bei ihren letzten Alben nicht gelang. Dazu kommt Johnson’s wunderbar warme Stimme, die auch dieses Mal durch den kompletten Longplayer hindurch den Titeln einen besonderen Touch geben.

Wie schon erwähnt bleibt Cody Johnson dem Red Dirt treu und lässt sich selbst durch die große Plattenfirma nicht einschüchtern. Noise, Honky Tonk Mood und Monday Morning Merle lassen auch keine Zweifel aufkommen, dass Johnson sich zu weit aus Texas bewegt. Auch seine Leadsingle On My Way to You, die momentan auf Platz 24 der Country Airplay Charts liegt, überzeugt typisch texanisch mit Steel Guitar und Fiddle.

Bevor es zum Ende des Albums etwas ruhiger wird, lässt es Johnson mit dem Southern Rock angehauchten und etwas provozierendem Doubt Me Now nochmal richtig krachen. Nach all den tollen Titeln ließ es sich der Singer-Songwriter es sich nicht nehmen auch eigens geschriebene Songs mit aufs Album zu packen. Die Hommage an seine Vergangenheit, Dear Rodeo, inszeniert er eindrucksvoll mit Steel Guitar und E-Gitarre. Auch beim akustisch gehaltenen His Name Is Jesus, das er bereits Weihnachten 2004 geschrieben hat, bezeugt er seinen Glauben zu Gott.

Cody Johnson wird mit Ain’t Nothing to It seine Bekanntheit in der nationalen Countryszene weiter steigern. Er überzeugt mit einer Auswahl verschiedener Musikrichtungen wie Blues und Rock, aber er verliert seine texanischen Wurzeln zu keinem Zeitpunkt aus den Augen.

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