Review: Cole Swindell “All of It” – Gefühlvoll & Unterhaltsam

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Vier Jahre nach seinem Debütalbum gehört Cole Swindell zur Topliga des Nashville-Country. Damit das so bleibt muss der 35 Jahre junge Sänger aus dem Herzen Georgias erneut abliefern. Hält All of It was der Titel verspricht? Liefert Swindell tatsächlich Alles, oder gar sein ganzes Können ab?

Schon mit You Should Be Here zeigte sich der clevere Songwriter von seiner gefühlvollen Seite. Ehrlich, introvertiert und herzerwährmend reflektiert Swindell den Tod seines Vaters. Und auch Jahre später auf All of It zeigt er seine verletzliche Seite. So dient der Song Dad’s Old Number als Fortsetzung der Hitsingle You Should Be Here. Gerade wegen des mitfühlenden Songwritings ist der Song das Herzstück des Albums. So gesteht Cole, dass er noch immer die Telefonnummer seines Vaters anruft. In der Hoffnung, dass er tatsächlich am anderen Ende ist und sich väterlichen Rat holen kann.

Klar, Swindell hat sich gerade mit seinen herzzereißenden Balladen etabliert. So überzeugen auch The Ones Who Got Me Here und die Leadsingle Break Up in the End. Aber der Mann kann auch anders. Nämlich mit spaßigen Partysongs unterhalten und Stimmung machen. So mag Reason to Drink weder textlich noch künstlerisch genial sein. Macht am Ende aber genau das, was es soll: Spaß! Mehr braucht es bei einem Sauflied auch nicht. Hauptsache man kann mitsingen und das am Besten gleich ab dem ersten Chorus. Also wundert es auch nicht, dass Swindell mit Love You Too Late und 20 in a Chevy noch 2 Stadion-Rocker in wunderbarer Luke-Bryan-Manier im Gepäck hat.

All of It bringt alles mit, was ein gutes New Country Album im Jahr 2018 braucht. Denn es ist mal laut, mal leise. Mal gefühlvoll, mal auffällig rockig. Cole Swindell bleibt sich treu und vertraut seinem bisher sehr erfolgreich Sound. Und fährt damit weiterhin auf der Überholspur.

Cole Swindell – Break Up in the End

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