Devin Dawson – The Pink Slip EP (Album-Review)

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Devin Dawson will mit „The Pink Slip“ EP nicht mehr alles nur in Schwarz-Weiß sehen.

Das überaus erfolgreiche Debütalbum „Dark Horse“ brachte Devin Dawson 2018 nicht nur auf Deutschland-Tournee, sondern auch ins ZDF Morgenmagazin. Seitdem ist es etwas ruhiger um den Kalifornier mit Heavy Metal Vergangenheit geworden. Zumindest landete er als Gastsänger auf HARDY‘s „One Beer“ erst kürzlich wieder auf Platz 1 der Country-Charts, mit dem er auch den Mega-Hit „God‘s Country“ von Blake Shelton schrieb. Als Solokünstler muss er jetzt aber beweisen, das es nicht nur beim One Hit Wonder „All On Me“ bleibt. 

Auf der neuen EP „The Pink Slip“ – die nicht etwa nach einem Schlüpfer in schweinchenrosa, sondern einem vorläufigen Führerschein benannt ist – lassen sich zumindest etwaige weitere Radio-Hits ausfindig machen. Darunter mit „He Loved Her“, ein Song der von Dawsons Großvater inspiriert wurde. Und ein simpler, clever getexteter Titel über die einfachen Dinge des Lebens im Soundgewand des Country der 90er Jahre mit aktuellen Rockriffs ist. Auch „I Got A Truck“ erzählt eine wahre Geschichte, nämlich die von Tim McGraw. Der Song ist allerdings bedeutend rockiger und hymnischer. Vorher startet Devin Dawson seine „Pink Slip“ EP allerdings mit dem Track „Range Rover“, der Funk und Rockelemente miteinander verwebt.

Die restlichen drei Songs führen Dawson mehr in Richtung Pop denn je. „Not On My Watch“ erinnert irgendwie an Keith Urban und etwas an Matchbox 20. Der groovige Club-Beat lässt jedenfalls gute Stimmung aufkommen. „Whatever For Ever Is“ ist eine romantische Liebeserklärung an seine Frau Leah, mit „Who‘s Gonna Hold Ya“ schließt Devin Dawson die sechs Songs umfassende Kollektion etwas gewöhnungsbedürftig, aber rhythmisch überraschend, im Reggae-Gewässer ab.

Devin Dawson bringt mit „The Pink Slip“ mehr Farbe in seine Musik. Eine rundum gelungene EP, die auf mehr hoffen lässt. 

The Pink Slip EP ist seit dem 15. Januar 2021 via Warner Music erhältlich.

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