So war die CMA Songwriters Series in Hamburg

Written by | NEWS, REVIEWS

Am 11.10. fand in der Hamburger Laeiszhalle die zweite CMA Songwriters Series statt – und bot ein Höchstmaß an musikalischer Klasse und Country- und Folk-Feeling.

Die Halle war, leider, leider, um einiges zu groß für die vielleicht mal 170, 180 Country-Fans. Die Konkurrenz war aber auch groß: gleich nebenan präsentierte Ex-Roxette-Gitarrist Per Gessle sein neues Country-Album und in Berlin gab am gleichen Tag Country-Star Luke Combs eine ausverkaufte Show. Diejenigen aber, die den Weg in die kleine Laeiszhalle fanden, mussten ihr Kommen nicht bereuen. Im Gegenteil. Die Nashville-Stars Charlie Worsham, Chris DeStefano, Drake White und Ashley Campbell sprühten bei der zweiten CMA Songwriters Series-Show in Deutschland vor guter Laune und Spielfreude.

Wie bei diesem Format üblich, saßen alle vier gemeinsam – mit Gitarre oder auch mal Banjo – auf einem Barhocker auf der Bühne. Charlie Worsham gab bei dieser sympathischen Runde den launigen Conférencier und stellte nacheinander seine Kollegen und Kolleginnen höchst charmant vor. Er übernahm auch den Auftakt des Song-Reigens – und begeisterte mit gefühlvollem, zwischen Country und Folk angesiedelten Klängen auf Anhieb. Nach dieser Vorlage waren Drake White, Glen Campbells schöne Tochter Ashley und Hit-Autor Chris DeStefano der Reihe nach dran. Dann ging es wieder mit Charlie Worsham weiter… Einer nach dem Anderen.

Das Schöne an diesem Live-Format ist, dass sich die Musiker auf der Bühne die musikalischen Bälle zuspielen. Sie feuern sich gegenseitig an, inspirieren sich, fordern sich. Und so bot dieser Abend ein Festmenü für jeden Country- und Musikgourmet. Einzelne Highlights aufzuzählen wäre müßig, es gab derer einfach zu viele.

Deshalb war die Stimmung- trotz spärlichen Besuch – geradezu frenetisch. Deshalb steht eines fest: Wer diese Show gesehen hat, wird bei der nächsten CMA Songwriters Series garantiert mit dabei sein.

Text von Gunther Matejka

Last modified: Oktober 12, 2018